Volkerschaefer Volker Schäfer
SCHÄFER ADDITIVSYSTEME GmbH, Ludwigshafen
Geschäftsführender Gesellschafter

»Unternehmertum in der Chemie braucht keine Angstmacher und keine Vollkaskomentalität sondern die Honorierung des Muts zur Verantwortung«

»Meine Frau und ich gründeten 2003 die Schäfer Additivsysteme GmbH mit dem Ziel, neue Produkte zu entwickeln, die nicht nur im chemischen Sinne als Katalysatoren wirken, sondern auch als Beschleuniger und Kristallisationskeim der Fortentwicklung der Produkte unserer Kunden fungieren. Gleichzeitig ist es unser Ziel, sowohl im familiären Bereich als auch in unserer Region sowie der Gesellschaft zu zeigen, dass wir "Ja" zur Zukunft sagen bzw. wir für die Angstmacher-Industrie und die Ansprüche einer Vollkaskomentalität ein "Nein" bereithalten.

Wir sind stolz darauf, durch nachhaltiges Wachstum unserer Firma jungen und älteren Menschen einen Arbeitsplatz bieten zu können, an dem unsere Mitarbeiter genauso wie wir zur Entwicklung des Unternehmens beitragen. Wir stellen den Menschen als Mitarbeiter, als Kunden und als Lieferanten in den Mittelpunkt unseres Geschäfts und sind von der Notwendigkeit überzeugt, ständig in Forschung und Entwicklung zu investieren sowie unser Netzwerk zur Industrie und den Hochschulen kontinuierlich auszubauen. Die Zusammenarbeit mit ähnlich orientierten Unternehmen und Einrichtungen hilft uns, Produkte schneller und unbürokratischer zu entwickeln.

Aus der Sicht eines Kleinunternehmens betrachtet, brauchen wir aber Deregulierung, um im weltweiten Innovationswettbewerb bestehen zu können. Von Politik und Medien fordern wir zudem ein Mehr an Öffnung gegenüber "dem Neuen". Das heißt z.B: keine vorschnelle Verurteilung von neuen Techniken, fundierter und offener Dialog über Entwicklungen unter Einbeziehung der Entwickler, Abbau von Gesetzen und Regularien, um Existenzgründungen in der Chemie wieder leichter machen.

Unserer Meinung nach bedarf es schließlich einer gesellschaftlichen Grundstimmung, die den Mut, Verantwortung zu übernehmen honoriert sowie totalitäres, allstaatliches Denken bzw. Politik, die lediglich "Gutmenschenaffekten" nachläuft, erschwert, um auch in Zukunft – gemeinsam – über Mut, Ausdauer und Fleiß unseren Wohlstand sowie den Wohlstand zukünftiger Generationen sichern zu können.«

Ausbildung

1980 -1988 Studium der Chemie und Promotion an der Universität Heidelberg,
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anorganische Chemie

Berufstätigkeit

1988 – 1995 Rheinchemie, Mannheim
1995 – 1997 Schill & Seilacher, Hamburg
1998 – 2002 Raschig, Ludwigshafen
2003 – heute Geschäftsführender Gesellschafter, Schäfer-Additivsysteme,
Ludwigshafen

::: >>>