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nanoValley.eu wird durch Zuwendungen der Europäischen Union (EFRE) und des Landes Baden-Württemberg vom 15.9.2009 - 14.9.2012 gefördert
GedruckteElektronikLogo Karlsruhe - Eggenstein/Leopoldshafen Innerhalb des Karlsruher Instituts für Technologie befassen sich an den beiden Standorten Campus Nord und Süd mehrere Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten der elektrischen und/oder optischen Eigenschaften nanostrukturierter Materialien. Ziel ist es, Leiterbahnen, elektronische Bauteile und optische Elemente kostengünstig auf flexible Substrate zu drucken, um die Herstellung neuartiger Produkte zu ermöglichen. Relevant für künftige Anwendungen der gedruckten Elektronik ist das physikalisch-chemische Zusammenspiel von elektrischen Materialen und zu bedruckendem Substrat. Hier verfügen kleinere und mittlere Unternehmen - neben ihrer Marktkenntnis - vielfach über Anwendungserfahrungen, die in den Entwicklungsprozess der Nanoelektronik einbezogen werden müssen.

Im Transferforum Gedruckte Elektronik haben Nachwuchsforscher des Karlsruher Instituts für Technologie und Unternehmen in der Region begonnen, einen Wissens- und Erfahrungsaustausch im Gebiet der gedruckten Elektronik in Gang zu setzen. Das Transferforum steht engagierten Teilnehmern aus Wissenschaft und Unternehmen offen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Kontaktbüro nanoValley.eu oder an den Sprecher des Transferforums:
 
Normanmechau Dr. Norman Mechau
Karlsruher Institut für Technologie KIT
Institut für Nanotechnologie

Hermann von Helmholtz Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. +49 -7247-823782
norman.mechau(at)kit.edu

Norman Mechau forscht an druckbaren Materialien auf der Basis anorganischer Nanopartikel. Diese weisen sehr gute elektrische Eigenschaften auf, sind an Luft stabil, einfach zu handhaben und lassen sich im industriellen Großmaßstab kostengünstig herstellen. Um diese anorganischen Nanomaterialien in druckbare Tinten zu überführen, widmet sich Norman Mechau der Frage, wie die Stabilität der Tinten durch Additive optimiert werden kann ohne das elektrische Verhalten der Bauelemente negativ zu beeinflussen. Zudem befasst er sich mit den Eigenschaften und Wechselwirkungen von flexiblen Substraten und Drucktinten für den Druckprozess www.int.kit.edu
 
CSATlogo Die CSAT GmbH entwickelt, baut und unterstützt volldigitale Druckmaschinen (Inline & Offline) für die Bedruckung von Verpackungsfolien in der pharmzeutischen Industrie (Blisterfolien) sowie für Anwendungen im Etikettendruck. Der von CSAT optimierte, mehrfach patentierte, technische Prozess für die Bedruckung von Industriefolien beruht auf dem Verfahren der Elektrofotographie, bei welchem Farbtonerpartikel gezielt auf die Druckunterlage aufgebracht und abriebfest/temperaturfest fixiert werden. CSAT ist hier in der Lage, ein extrem kleines Schriftbild zu drucken, das in der pharmazeutischen Industrie als Lösung im Produktschutz dient. Im Bereich des Etikettendrucks ist das Unternehmen auf das Drop-on-Demand (DOD) Druckverfahren spezialisiert. Hierbei werden mehrfarbige Spezialtinten durch Düsen mit extrem kleinen Durchmesser auf die Druckunterlage gepresst. In beiden Anwendungsfeldern ist das Unternehmen ein weltweiter Technologieführer und ist aufgrund seiner Entwicklungsarbeit mehrfach ausgezeichnet worden. CSAT kooperiert mit Druckkopfherstellern und entwickelt funktionelle Druckfarben und Tinten in einem eigenen Entwicklungslabor www.cast.de
 
Cynora2 Die cynora GmbH wurde 2003 als ein Spin-Off der RWTH Aachen gegründet und hat seit Juli 2008 ihren Sitz am High-Tech-Inkubator des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Unternehmen entwickelt optoelektronische Materialien aus organischen Grundstoffen. Mit diesen flüssig-prozessierbaren/druckbaren Polymeren sollen dünnste Folien als Träger organischer Leuchtdioden (OLED) oder organischer Solarzellen (OPV) hergestellt werden. Die Geschäftsidee und der Geschäftsplan der cynora GmbH wurden im September 2009 im Rahmen der Karlsruher Gründerveranstaltung "Venture Lounge" ausgezeichnet www.cynora.de