Hohenstein Institute - Bönnigheim

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Die Hohenstein Institute bieten Prüfungen, Zertifizierungen und Forschung rund um das Thema Textilien an.

Bönnigheim Die Hohenstein Institute bieten mit ihren rund 350 Mitarbeitern am Standort Bönnigheim und 150 Mitarbeitern in den internationalen Kontaktbüros Prüfungen, Zertifizierungen und Forschung rund um das Thema Textilien an. 

Wichtige Kompetenzen bestehen in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren sowie in einem breiten Spektrum von Textilprüfungen und Zertifizierungen, das Auftraggeber aus Industrie und Handel als Entscheidungsgrundlage für die Produktentwicklung und –Vermarktung nutzen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Textilingenieuren, Chemikern, Medizinern, Biologen und Physikern sind die Hohenstein Institute in der Lage, ihren Kunden entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette und damit verzahnten Wirtschaftszweigen im Hinblick auf ihre individuellen Anforderungen einen maßgeschneiderten Komplettservice aus einer Hand zu bieten – von der Beratung über Forschungs- und Prüfaufträge bis hin zu Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Im Rahmen öffentlich geförderter Forschungsprojekte arbeiten diese darüber hinaus an wissenschaftlichen Erkenntnissen und verknüpfen diese mit den Möglichkeiten der Industrie.

Prüfungs-, Zertifizierungs-, und Forschungsleistungen rund um das Thema Textilien der Hohenstein Institute:

■ Verkehrsfähigkeit von Textilien in der EU und international prüfen
■ Fehler im Produktionsprozess frühzeitig erkennen und Reklamationen vermeiden
■ Kundenindividuelle Qualitäts-Mindestanforderungen definieren
■ Innovative und funktionelle Textilien entwickeln, bewerten und zertifzieren
■ Vermarktungshilfen geben durch den neutralen Beleg ausgelobter Produkteigenschaften

Spezielle Leistungen der Hohenstein Institute sind u.a:

■ Funktionalisierung von Textilien
■ Nanoschichten/ Nanocomposite
■ Prüfung und Zertifizierung
■ Untersuchungen zur Wirksamkeit von Ausrüstungen auf Basis von Nanopartikeln (Schmutzabweisung) und auf mögliche biologische Risiken
■ Qualitätslabel für Nanotechnologie: Prüfungen zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von funktionalisierten Produkten. www.hohenstein.de

ITV Denkendorf - Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf - Denkendorf

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Das ITV Denkendorf verfügt über gewachsene Kompetenzen in der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung, der Verfahrens- und Produktentwicklung bis hin zur Herstellung von Null-Serien; die Angebote des ITV für die mittelständische Textilindustrie umfassen Rohstoffauswahl, Prozessauslegung und Produktgestaltung.

Denkendorf Das ITV Denkendorf versteht sich als Impulsgeber für Innovationen der Textilindustrie und textilnahe Branchen. Übergreifende Verbundprojekte entlang der textilen Wertschöpfungskette werden dabei gemeinsam mit Industriepartnern konzipiert und bearbeitet. Für F&E-Projekte stehen am ITV Denkendorf und der angegliederten ITV-Produktservice GmbH ca. 220 Mitarbeiter bereit. Die Hälfte davon ist wissenschaftliches Personal der Fachrichtungen Textiltechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Physik, Chemie und Biologie. In den akkreditierten Prüflabors des ITV Denkendorf werden alle gängigen und spezielle chemische, physikalische und textiltechnische Prüfungen an Rohstoffen und textilen Zwischen- und Endprodukten durchgeführt. Auf ca. 7000 m² Technikumfläche sind für alle textilen Fertigungsprozesse Versuchsmaschinen im Industriemaßstab betriebsbereit installiert.

Das ITV Denkendorf ist auf folgenden Geschäftsfeldern tätig: Faser- und Garntechnologien; Flächen- und Strukturtechnologien; Funktionalisierung von Textilien und textilen Zwischenprodukten; Entwicklung innovativer Werkstoffe und Produkte; Steuerung und Automatisierung im modernen Fabrikbetrieb; Prüfverfahren, Prüfung, Qualitätssicherung; Technologieberatung, Ausbildung. Dienstleistungen in diesen Bereichen werden sowohl von der Textilindustrie als auch von Verarbeitern und Anwendern textiler Produkte und Technologien angefragt.

Die Forschungsarbeiten des ITV Denkendorf werden durch einen wissenschaftlichen Beirat angeregt und begleitet, dem Vertreter der Textil- und Faserindustrie, des Textilmaschinenbaus, der Verbände, der Universität Stuttgart und der Hochschule Reutlingen sowie des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg angehören. Durch die personelle Verknüpfung mit den Lehrstuhl für Textiltechnik (Prof. Dr.-Ing. H. Planck) besteht eine enge Verbindung zur Universität Stuttgart. Das ITV ist in den Lehrbetrieb der Universität integriert. Für Fach- und Führungskräfte der Textilindustrie werden turnusmäßig wissenschaftliche Tagungen (Denkendorfer Kolloquien) abgehalten.

Das ITV Denkendorf gehört zu den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf DITF, dem größten Zentrum für angewandte Textilforschung in Europa. Die DITF Denkendorf, gegründet 1921 in Reutlingen als "Deutsches Forschungsinstitut für Textilindustrie", sind eine Stiftung des öffentlichen Rechts und stehen unter der Dienstaufsicht des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg. www.itv-denkendorf.de

Institut für Textilchemie und Chemiefasern Denkendorf (ITCF) - Denkendorf

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Das ITCF betreibt Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung entlang der textilen Produktionskette

Denkendorf Das Institut für Textilchemie und Chemiefasern Denkendorf (ITCF) ist Teil der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung, Europas größtem Textilforschungszentrum. Das ITCF betreibt unter der Leitung von Prof. Dr. Michael R. Buchmeiser Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung entlang der textilen Produktionskette. Dabei ist das ITCF mit seinen etwa 50 Mitarbeitern spezialisiert auf die Entwicklung nachhaltiger Verfahren und Materialien auf Basis synthetischer und natürlicher Polymere. Sie bilden die Grundlage für die Entwicklung neuartiger Werkstoffe, faserbasierter Funktionsmaterialien und intelligenter textiler Strukturen in den Anwendungsbereichen Bekleidung, Life Science, technische Textilien und Umwelt.
Die Kernkompetenzen des ITCF erstrecken sich von der Synthese von Faserpolymeren über die Faserherstellung mit allen wichtigen Spinnverfahren bis zur Veredlung von Textilien zur Erzeugung spezieller Eigenschaften.
Über den Lehrstuhl für Makromolekulare Stoffe und Faserchemie am Institut für Polymerchemie ist das ITCF zusätzlich in die Lehre an der Universität Stuttgart eingebunden. www.itcf-denkendorf.de

Zentrum für Management Research (DITF-MR) der Deutschen Institute für Textil und Faserforschung Denkendorf - Denkendorf

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Der Forschungsschwerpunkt des Instituts liegt darauf, Konzepte, Methoden und Werkzeuge für strategisches und operatives Management sowie neue Organisationsstrukturen zusammen mit Unternehmensnetzwerken in textilen und angrenzenden Sektoren zu entwickeln und zu erproben.

Denkendorf Das Zentrum für Management Research (DITF-MR), als Teil der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Europas größtem Textilforschungszentrum, greift aktuelle Themen aus den Bereichen Innovations-, Wissens- sowie Produktionsmanagement und Logistik auf und transferiert als vorbildlich erkannte Lösungen zu Unternehmen und Wertschöpfungsnetzwerken der Textilwirtschaft und deren Geschäftspartnern.

Die Forschung des DITF-MR, für das 15 Mitarbeiter tätig sind, umfasst die gesamte textile Wertschöpfungskette von der Herstellung der Faser bis zur Vermarktung des Endprodukts. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei darauf, Konzepte, Methoden und Werkzeuge für strategisches und operatives Management sowie neue Organisationsstrukturen zusammen mit Unternehmensnetzwerken in textilen und angrenzenden Sektoren zu entwickelt und zu erproben. Für multidisziplinäre Kooperationen sind weitreichende organisatorische und prozessuale Veränderungen erforderlich, um Textilbetriebe zu Partnern mit signifikanten Wertbeiträgen, etwa in den Sektoren Medizin, Automobil, Luft- und Raumfahrt, Umwelttechnologie sowie Architektur zu machen. In diesem Bereich begleitet das DITF-MR seine Auftraggeber.

Die Arbeit erfolgt im Rahmen von Projekten, zusammen mit gegenwärtig über 150 Partnern aus den Bereichen Industrie, Systementwicklung und Dienstleistung sowie Forschung. In Hinblick auf die Europäische Union nimmt das Zentrum für Management Research eine führende Rolle bei der Gestaltung und der Koordination von Managementforschung für die europäische Textilwirtschaft ein. Basierend auf Forschungsergebnissen, die das DITF-MR im Gemeinschaftsforschungsprojekt AVALON (www.avalon-eu.org) gewann, entwickelte das Institut das so genannte „Innovation Management Service-Kit“ (IMS-Kit) für „kollaboratives Innovationsmanagement in Netzwerken“. Diese Software wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Innovationspreis-IT 2009" durch die "Initiative Mittelstand" als "Qualifiziertes Produkt" ausgezeichnet. www.ditf-mr-denkendorf.de

NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen - Reutlingen

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Das NMI bietet seinen Kunden anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften in den Geschäftsfeldern Pharma & Biotechnologie, Biomedizintechnik, Oberflächen- und Grenzflächentechnologie.

Reutlingen Das 1985 gegründete NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen bietet seinen Kunden anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften in den Geschäftsfeldern Pharma & Biotechnologie, Biomedizintechnik, Oberflächen- und Grenzflächentechnologie. Das Angebot des NMI umfasst weiterhin Teilprojekte und Einzelleistungen wie Beratung, Technologie-Bewertung, Fördermittel-Beantragung, Konzeption und/oder Koordination von Projekten. Im Bereich der Pharmadienstleistungen, insbesondere der Wirkstoffforschung und -entwicklung ist die NMI Technologie Transfer GmbH, eine Ausgründung des Instituts, tätig. Außerdem bietet das NMI Prüfdienstleistungen in akkreditierten und zertifizierten Bereichen an, so stehen für die Untersuchung von Werkstoffen und ihren Oberflächen eine Vielzahl von Methoden nach DIN EN ISO / IEC 17025:2005 zur Verfügung. Prüfungen für Medizinprodukte und Arzneimittel werden wiederum von der der NMI Technologie Transfer GmbH angeboten.

Das NMI beschäftigt 170 Mitarbeiter (Stand 2011) und pflegt vielfältige Zusammenarbeiten, unter anderem mit den Fraunhofer Instituten IGB und IPA in Stuttgart, dem Fraunhofer IWM in Freiburg, dem KIT in Karlsruhe, dem CNRS in Paris, dem ITV und dem DITF in Denkendorf, dem MPI für Biologische Kybernetik in Tübingen sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Das NMI hat das Ziel, "Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie zwischen Industrie und Forschung zu bauen". Seit zehn Jahren konnte das NMI seine Einnahmen um jährlich über 20 Prozent steigern (Stand 2011). 2008 und 2009, in den Jahren der Wirtschaftskrise, gelang es ein Wachstum von 35 Prozent zu erzielen. Der Anteil von Industriemitteln am Gesamtbudget beträgt etwa 30%. Seit 1996 wurden aus dem dem NMI 12 Unternehmen ausgegründet, die entweder technologisch in direktem Zusammenhand mit NMI-Entwicklungen stehen oder das NMI bzw. dessen High-Tech-Labore als Inkubator nutzen. Das NMI ist Teil der Innovationsallianz BW. www.nmi.de

Forschungsinstitut Edelmetalle & Metallchemie (fem) - Schwäbisch Gmünd

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Am fem werden vielfältige Fragestellungen der Material- und Oberflächentechnik bearbeitet. Spezialgebiete sind Edelmetalle und die galvanische Oberflächenveredlung. Weitere Tätigkeitsfelder sind Metallkunde, Metall- und Umweltanalytik, Korrosion, Leichtmetall-Oberflächentechnik, Plasma-Oberflächentechnik, Materialphysik sowie Material- und Schichtcharakterisierung.

Schwäbisch Gmünd Das Forschungsinstitut Edelmetalle & Metallchemie FEM ist seit fast 90 Jahren als unabhängiges und gemeinnütziges Institut auf den Gebieten der Edelmetalle, der Metallkunde und der Oberflächentechnik tätig. Es gehört heute zu den Einrichtungen der Innovationsallianz Baden-Württemberg. Seit seiner Gründung im Jahr 1922 ist es Aufgabe des fem, besonders kleinen und mittelständischen Firmen eine Forschungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, die ihnen hilft, den ständig steigenden Anforderungen an die Qualität der Produkte gerecht zu werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Das FEM versteht sich als „Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft“. Das Institut mit seinen 68 Mitarbeitern betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft werden zahlreiche aktuelle Themen im Rahmen öffentlich geförderter Forschungsprojekte bearbeitet (z.B. Nanotechnologie im Korrosionsschutz, Brennstoffzellen, Abscheidung aus ionischen Flüssigkeiten, Simulation beim Schmuckguss, Verschleißverhalten von Hartstoffschichten, Recycling von Indium). Die Finanzierung erfolgt sowohl auf nationaler Ebene (AiF, BMBF, DFG, DBU, Baden-Württemberg, Bayern) als auch durch die Europäische Union. Daneben bietet das fem Dienstleistungen in den genannten Bereichen an (z.B. Entwicklung neuer Elektrolyte, Schichtsysteme und Legierungen, Untersuchungen mittels hochauflösendem Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop, FIB und GDOES, 3D-Computertomographie, Röntgenfluoreszenzuntersuchungen zur Zusammensetzung und zur Schichtdickenbestimmung, Mikrostrukturuntersuchungen durch Röntgendiffraktometrie und –reflektometrie, metallographische Untersuchungen, Schadensfallanalysen). Hier unterstreicht das fem seine Kompetenz durch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 für nahezu 200 Prüfverfahren.

Durch den Neubau eines Applikationstechnikums erweiterte sich die Nutzfläche des fem im Jahr 2011 um 2500 m2 für neue Labor-, Büro- und Tagungsräume. Das neue Gebäude bietet mit seinen zahlreichen Multifunktionslabors neue Möglichkeiten für die direkte Umsetzung von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis. www.fem-online.de

Institut für Mikroaufbautechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V. - Stuttgart

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Das HSG-IMAT ist führender Forschungs- und Entwicklungsdienstleistern auf dem Gebiet der Gehäuse-, Aufbau- und Verbindungstechniken für mikrotechnische Komponenten und Systeme.

Stuttgart Hervorgegangen aus dem Forschungsinstitut der Uhren- und Feingeräteindustrie in Baden-Württemberg forschen, entwickeln und produzieren die 40 Mitarbeiter (Stand 2010) des Instituts für Mikroaufbautechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (HSG-IMAT) seit 1998 auf dem Gebiet der Gehäuse-, Aufbau- und Verbindungstechnik für Mikrosysteme und miniaturisierte Systeme. Dabei spielen Systemträger auf der Basis von spritzgegossenen Bauteilen mit filigranen Leiterbahnsystemen, sogenannte Moulded Interconnect Devices eine wichtige Rolle. Weiterhin nutzt HSG-IMAT sein Portfolio der neuen kunststoffbasierten Aufbautechnologien gezielt für die Entwicklung neuartiger Komponenten und Systeme. HSG-IMAT hat das F&E- Geschäft mit der Industrie in den letzten 10 Jahren mehr als verdreifacht und finanziert heute annähernd ein Drittel seines Budgets über Industriemittel.

Themenfelder, die das Institut bearbeitet, und die insbesondere Unternehmen ansprechen, sind:

■ Kunststoffmikrobauteile
(Konstruktion, Präzisionswerkzeugbau, Mikrospritzguss, Ultrapräzisionsbearbeitung)
■ MID-Technologien
(LPKF-LDS®-Technologie, Semi-additive Laser-MID-Technik, 2K-MID-Technik, Heißprägen, Metallisierung)
■ Chip- und SMD-Montage
■ Gedruckte Mikrostrukturen
■ Optische und kapazitive Sensoren
(Drehgeber, Neigungssensoren, Touch-Sensoren, Drucksensoren)
■ Mikrodosierung
(Mikroventile, Mikropumpen)
■ Modellierung und Zuverlässigkeit

Das Institut kooperiert u.a. mit dem Institut für Zeitmesstechnik, Fein- und Mikrotechnik der Universität Stuttgart, dem HSG-IMIT sowie IMS Chips, mit dem es über das Spitzenclusterprojekt „PRONTO“ verbunden ist. Weitere Zusammenarbeiten, an denen das Institut beteiligt ist, sind der Spitzencluster MicroTEC Südwest und innBW; weiterhin ist das HSG-IMAT Mitglied im Verein Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V. Das Institut hat ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008 eingeführt. www.hsg-imat.de

Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) - Stuttgart

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IMS CHIPS forscht und produziert in den Arbeitsbereichen Mikrochips und Mikrosysteme, CMOS-Bildsensoren, Nanostrukturierung und Silizium-Technologie.

Stuttgart Das 1983 gegründete Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) forscht und produziert in den Arbeitsbereichen Mikrochips und Mikrosysteme (ASICs und Systeme für Industrie, Life Science und Luft- und Raumfahrt), CMOS-Bildsensoren (Komplettlösungen für Anwendungen in der Industrie, Sicherheitstechnik und Medizin), Nanostrukturierung (diffraktive optische Elemente, Stencilmasken, Replikationsmaster) und Silizium-Technologie (CMOS-Produktionslinie, Add-on-Prozesse, Chip-Montagelinie, Wafer- und IC-Testsysteme).

Mit seiner qualifizierten Kleinserienfertigung von Mikrochips, Mikrosystemen, diffraktiven optischen Elementen, Stencilmasken und Replikationsmastern zielt das IMS CHIPS insbesondere auf Unternehmenskunden ab. Darüber hinaus bietet IMS CHIPS: Innovationsberatung in den Bereichen Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und Nanostrukturierung; Machbarkeitsuntersuchungen und Begutachtungen; Auftragsforschung; Musterfertigung; Prozessdienstleistungen (Ätzen, Sputtern, Oxidieren, Beschichten, Testen, Inspizieren usw.) sowie die Koordination und Durchführung von Verbundforschungsvorhaben (Land, Bund, EU).

Das IMS arbeitet u.a. mit der Robert Bosch GmbH (Prozessentwicklung ultradünne Chips) zusammen, ist in der Auftragsforschung und Fertigung für die Carl Zeiss SMT AG (optische Komponenten) engagiert und kooperiert mit der Universität Stuttgart.

In Zukunft wird das IMS die erfolgreiche „mixed-signal“ ASIC-Plattform „GATE FOREST®“ um integrierte Leistungselektronik, d.h. ASICs mit integrierten Leistungsfunktionen, erweitern. Mit Inbetriebnahme eines der leistungsfähigsten Elektronenstrahlschreibers für die industrielle Produktion von Nanostrukturen im Jahre 2013, wird IMS CHIPS seine führende Rolle im Elektronenstahlschreiben ausbauen. Seit 2010 entsteht weiterhin in Zusammenarbeit mit den Hahn-Schickard-Instituten IMAT und IMIT die Plattform PRONTO, um innovative Ideen aus der Mikrosystemtechnik schnell und kostengünstig produktionsreif zu machen. Neben der koordinierten Auftragsforschung und Prototypenentwicklung stehen hier die Konzeption von MST-Produktionsanlagen und der Aufbau von MST-Fertigungs-Know-how bei Unternehmen im Vordergrund.

Am IMS CHIPS, dessen Budget sich zu über einem Drittel aus Industriemitteln speist, sind 99 Mitarbeiter tätig (Stand 7/2011). Das IMS ist nach ISO 9001 zertifiziert und verfügt über die Hersteller- und Technikanerkennung gemäß EN 100 114 (QC 001002-3:2005). www.ims-chips.de

Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. - Villingen-Schwenningen | Freiburg

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Das HSG-IMIT zählt in Baden-Württemberg zu den führenden Forschungs- und Entwicklungsdienstleistern von mikrotechnischen Komponenten und Systemen.

Villingen-Schwenningen | Freiburg Das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (HSG-IMIT) zählt in Baden-Württemberg zu den führenden Forschungs- und Entwicklungsdienstleistern von mikrotechnischen Komponenten und Systemen.

Speziell für Unternehmen interessant sind die Arbeiten und Angebote des Instituts in folgenden Feldern:

■ Sensorentwicklung
(Design & Entwurf, Simulation, Herstellung, Verifikation & Test)
■ Systemintegration
(Aktorik, Mikrodosierung, Energie Harvesting, Sensorfusion, Low Power Elektronik, Wireless-Kommunikation, Test- und Prüfsysteme)
■ Sensor- und Systemfertigung
(Silizium-Mikromechanik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Prozessentwicklung, Kleinserienfertigung nach DIN ISO 9001:2008)
■ Diagnostische Plattformen
(Design & Entwurf, Assay-Entwicklung, Kunststofftechnologien)
■ Beratung und Fortbildung
(Technologische Dienstleistungen, Machbarkeitsstudien)
■ Herstellung von Prototypen und Kleinserien sowie Serienproduktion

Das Institut wurde 1988 gegründet und beschäftigt 130 Mitarbeiter (Stand 2010).
Durch die Orientierung an wirtschaftlichen Bedarfen tragen Industriemittel zu etwa 30 % zur Finanzierung des HSG-IMIT bei. HSG-IMIT kooperiert u.a. mit HSG-IMAT, IMS Chips (mit dem es im Spitzenclusterprojekt „PRONTO“ aktiv ist), dem Institut für Mikrosystemtechnik, der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen und ist in den Spitzencluster MicroTEC Südwest sowie innBW eingebunden.

Das Institut arbeitet mit einem Qualitätsmanagement, welches nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist. Weiterhin ist es in den Bereichen Risikomanagement (DIN EN ISO 14971:2009) sowie Gebrauchstauglichkeit (DIN EN 62366:2008) zertifiziert und wurde 2011 mit dem Innovationspreis der Forschungsvereinigung „Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID“ ausgezeichnet. www.hsg-imit.de