Nanovalley Logo Transferforum Gedr Elektronik2 Karlsruhe/Eggenstein-Leopoldshafen Innerhalb des Karlsruher Instituts für Technologie KIT befassen an den beiden Standorten Campus Süd und Campus Nord eine Reihe von Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten der elektrischen und/oder optischen Eigenschaften nanostrukturierter Materialien. Ein Ziel ist es, Leiterbahnen, elektronische Bauteile und optische Elemente kostengünstig auf flexible Substrate zu drucken, um die Herstellung neuartiger Produkte für diesen Anwendungsbereich zu ermöglichen. Relevant für künftige Anwendungen der gedruckten Elektronik ist das physikalisch-chemische Zusammenspiel von elektrischen Materialen und zu bedruckendem Substrat. Im "Transferforum Gedruckte Elektronik" haben Nachwuchsforscher und Unternehmen in der Region begonnen, einen Wissens- und Erfahrungsaustausch im Gebiet der gedruckten Elektronik in Gang zu setzen. Das Transferforum Gedruckte Elektronik steht engagierten Teilnehmern aus Wissenschaft und Unternehmen offen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Technologiebüro nanoValley.eu oder an den Sprecher des Transferforums:
 
Normanmechau3 Dr. Norman Mechau
KIT - Lichttechnisches Institut
Engessertraße 13
76131 Karlsruhe
Tel. +49-176-23352173
norman.mechau@kit.edu

 

Der Kurzfilm Elektronik aus der Druckmaschine stellt aus der Perspektive des KIT das Forschungsgebiet vor. Ausgehend von Arbeiten am Institut für Nanotechnologie, dem Lichttechnischen Institut, dem Institut für Thermische Verfahrenstechnik sowie bei der cynora GmbH, schlägt der Film die Brücke zur künftigen technischen Umsetzung. Zur Veranschaulichung werden Druckmaschinen gezeigt, die auf der Basis des Drop-on-Demand (DOD) Druckverfahrens bei der CSAT GmbH entwickelt wurden.



 
Eggenstein-Leopoldshafen Die cynora GmbH wurde 2003 als ein Spin-Off der RWTH Aachen gegründet und hat seit Juli 2008 ihren Sitz am High-Tech-Inkubator des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Unternehmen entwickelt optoelektronische Materialien aus organischen Grundstoffen. Mit diesen flüssig-prozessierbaren/druckbaren Polymeren sollen dünnste Folien als Träger organischer Leuchtdioden (OLED) oder organischer Solarzellen (OPV) hergestellt werden. Die Geschäftsidee und der Geschäftsplan der cynora GmbH wurden im September 2009 im Rahmen der Karlsruher Gründerveranstaltung "Venture Lounge" ausgezeichnet www.cynora.de
 
Eggenstein-Leopoldshafen Die CSAT GmbH entwickelt, baut und unterstützt volldigitale Druckmaschinen (Inline & Offline) für die Bedruckung von Verpackungsfolien in der pharmzeutischen Industrie (Blisterfolien) sowie für Anwendungen im Etikettendruck. Der von CSAT optimierte, mehrfach patentierte, technische Prozess für die Bedruckung von Industriefolien beruht auf dem Verfahren der Elektrofotographie, bei welchem Farbtonerpartikel gezielt auf die Druckunterlage aufgebracht und abriebfest/temperaturfest fixiert werden. CSAT ist hier in der Lage, ein extrem kleines Schriftbild zu drucken, das in der pharmazeutischen Industrie als Lösung im Produktschutz dient. Im Bereich des Etikettendrucks ist das Unternehmen auf das Drop-on-Demand (DOD) Druckverfahren spezialisiert. Hierbei werden mehrfarbige Spezialtinten durch enge Düsen auf die Druckunterlage gepresst. In beiden Anwendungsfeldern ist das Unternehmen ein weltweiter Technologieführer und ist aufgrund seiner Entwicklungsarbeit mehrfach ausgezeichnet worden. CSAT kooperiert mit Druckkopfherstellern und entwickelt funktionelle Druckfarben und Tinten in einem eigenen Entwicklungslabor www.csat.de
 
Malsch Die GS GLOVEBOX Systemtechnik GmbH entwickelt und baut für Forschungseinrichtungen und Unternehmen sogenannte "Handschuhboxen". Der Zweck einer Handschuhbox besteht darin, mit Materialien abgeschirmt vor Umgebungsbedingungen sauber und sicher arbeiten zu können. Die Box ist hierzu hermetisch verschlossen sowie in ihrem Inneren leichter Überdruck herrscht. Dieser verhindert bei einer Beschädigung das Eindringen von Außenluft. Zudem besteht die Möglichkeit, in der Box unter den Bedingungen einer definierten Atmosphäre zu arbeiten. Da viele Materialien, die heute für das Themengebiet der gedruckten Elektronik bearbeitet werden, mit dem in der Umgebungsluft enthaltenen Sauerstoff reagieren und dabei zerstört werden, sind Gloveboxen das Mittel der Wahl zu deren Untersuchung und Herstellung. Voraussetzung hierfür ist eine sauerstofffreie Atmoshäre, die in der Box durch ein Inertgas sichergestellt ist. Die isolierte Arbeit in der Box ist über armlange und gleichfalls gasdichte Kunststoffhandschuhe möglich www.glovebox-systemtechnik.de