Aldingen Die H+K Surface Technology GmbH wurde 2004 als ein Geschäftsbereich der Hommel + Keller Unternehmensgruppe gegründet. Das Unternehmen beschichtet Präzisionswerkzeuge für die Anwendung von Zerspanungs-, Umformungs-, Stanz- oder Bohrtechniken in der Metall- und Kunststoffbearbeitung. Auf der Basis von Nanocomposite-Schichten erzielt das Unternehmen
besonders harte und glatte Oberflächen mit geringen Reibwerten sowie einer hohe
Warme- und Oxidationsbeständigkeit www.hk-surfacetechnology.de
Darmstadt Die Aqua Nova AG entwickelt, produziert und vermarktet nanostrukturierte Produkt-Micellen für den Transport von biochemischen Roh- und Wirkstoffen im Bereich Nahrungsmittel, Kosmetika und Pharmazeutika. In Form sogenannter Solubilisate erhöhen diese Trägersysteme die Bioverfügbarkeit transportierter Moleküle (z. B. Vitamine, Fettsäuren, ätherische Öle) im Vergleich zu herkömmlichen Mikroverkapselungen www.aquanova.de
Darmstadt Die Nanoscale Systems, Nanoss GmbH wurde 2005 aus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgegründet. Das Unternehmen hat heute seinen Sitz in Darmstadt und entwickelt, produziert und vermarktet apparative Verfahren und Komponenten zur Direktbearbeitung und Veredelung von mikro- und nanostruktierten Oberflächen. Die für das Unternehmen relevanten Anwendungsgebiete finden sich in der Nanoanalytik, der pharmazeutischen und diagnostische Medizin sowie in der Mikrobiologie und Biotechnologie. Nanoscale Systems ist ein forschendes Unternehmen, das mit einer Reihe von Hochschulinstituten kooperiert. Mit einem Schwerpunkt befasst sich NanoScale Systems hierbei mit Verfahren der biotechnologischen und
pharmakologischen Analytik und den in diesen Gebieten an Bedeutung gewinnenden Lab-on-Chip-Anwendungen für biochemische
Nachweisverfahren www.nanoss.de
Denzlingen Iolitec nanomaterials ist eine 2008 ausgegliederte Unternehmenssparte der 2003 gegründeten Ionic Liquids Technologies GmbH, die sich auf die Entwicklung und Synthese nicht kommerziell erhältlicher Ionischer Flüssigkeiten z. B. für Anwendungen in der Biotechnologie und Elektrochemie spezialisiert hat. Ionic Liquids Technologies ist ein forschendes Unternehmen das mit Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft (ISE, IFAM, IAO, IST, ICT) sowie mit Arbeitsgruppen an Hochschulen kooperiert. In Denzlingen betreibt das Unternehmen derzeit drei Entwicklungslabors, ein Produktionslabor sowie ein Technikum. Die Unternehmenssparte Iolitec nanomaterials entwickelt Prozesse zur Herstellung von Nanopartikeln und Dispersionen dieser Partikel in ionischen Flüssigkeiten. Das Unternehmen bietet Nanopulver in verschiedenen Formen und Kristallitgrößen an. Das Programm umfasst dabei sowohl Metalle, Metalloxide, Nitride und Carbide als auch kohlenstoffbasierte Partikel wie Fullerene und Nanoröhrchen. Die Nanopartikel können in Mengen vom Labormaßstab bis zum Kilomaßstab für Pilotanlagen hergestellt werden www.nanomaterials.iolitec.de
Eggenstein-Leopoldshafen Die
cynora GmbH wurde 2003 als ein Spin-Off der RWTH Aachen gegründet und hat sich im Juli 2008 am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelt. Das Unternehmen entwickelt
optoelektronische Materialien aus organischen Grundstoffen. Mit diesen
flüssig-prozessierbaren/druckbaren Polymeren ist es das Ziel, dünnste Folien als Träger organischen Leuchtdioden (OLED) oder organischer
Solarzellen (OPV) herstellen zu können. Die cynora GmbH ist ein forschendes Unternehmen, das in einer engen Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen an den Universitäten Aachen, Bonn und Karlsruhe steht www.cynora.de
Eggenstein-Leopoldshafen Die
Nanoscribe GmbH ist 2007 aus einer Arbeitsgruppe am Institut für Angewandte Physik der
Universität Karlsruhe (TH) und des Forschungszentrums Karlsruhe
entstanden. Sie entwickelt und vertreibt kompakte Laser-Lithographiesysteme für die Herstellung dreidimensionaler Nano- und Mikrostrukturen. Die 3D-Laserlithographie findet Anwendung in der Mikro- und Nanophotonik,
den Lebenswissenschaften, der Biotechnologie sowie in der
Mikrofluidik. Der Oberkochener Optikkonzern Carl Zeiss kooperiert mit dem Unternehmen und hat 2008 knapp 40 Prozent an der Nanoscribe GmbH erworben
www.nanoscribe.de
Freiburg Die Holotools GmbH wurde 2001 von einer Gruppe von Ingenieuren und
Wissenschaftlern aus dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme
gegründet. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung und Fertigung von funktionalisierten Folien für das zielgerichtete Design optischer
Komponenten und Kunststoffoberflächen, etwa im Bereich der Displays von Mobiltelefonen oder Flachbildschirmen. Technologische Grundlage ist die Interferenzlithographie, mit der in einem Belichtungsprozeß Kleinststrukturen auf großen Flächen erzeugt werden können. Dabei sind Strukturdetails und Linienbreiten
von 100nm bis etwa 100µm möglich www.holotools.de
Freiburg Die Micropelt GmbH
ist aus einem Gemeinschaftsvorhaben der Infineon Technologies AG und dem Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik hervorgegangen und agiert seit 2009 als start-up Unternehmen. Micropelt entwickelt und fertigt auf Halbleiter-Basis kleinste thermoelektrische Elemente zur Kühlung und zur Stromerzeugung. Diese Elemente finden Anwendung bei der Kühlung von Hochleistungsprozessoren oder als verschleißfreie und autarke Stromerzeuger in Mikrosystemen, die in Überwachungs- und Kontrollsystemen in Maschinen, Industrieanlagen oder bei medizintechnischen Anwendungen zum Einsatz kommen können. Als ein forschendes Unternehmen befasst sich Micropelt mit der Erhöhung des Wirkungsgrades thermoelektrischer Materialien wobei der Entwicklung von mikrostrukturierten Bauelementen aus nanoskaligen Thermoelektrika eine leistungssteigernde Bedeutung beigemessen wird www.micropelt.com
Göttelborn Die 2001 gegründete sarastro GmbH ist in den Bereichen Chemie, Biologie, Medizin und deren rechtlichen Grundlagen tätig. Das Unternehmen entwickelt für Kunden aus den Bereichen Medizin, Life Science, Lebensmittel, Pharma und Kosmetik und produziert maßgeschneiderte Materialien für die industrielle Anwendung auch im Tonnenmaßstab. Um die Produktqualität zu gewährleisten, hat sarastro ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 : 2000 und DIN EN ISO 13485 : 2003 (Anhang V der Richtlinie 93/42/EWG) etabliert.
Derzeit (Stand 1/2010) beschäftigt sarastro 13, vorwiegend wissenschaftliche, Mitarbeiter unterschiedlicher Disziplinen www.sarastro-nanotec.com
Holzgerlingen
Die ECMTEC GmbH, eine Ausgründung der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Stuttgart, befaßt sich mit der Entwicklung von Maschinen zum Einsatz eines elektrochemischen Mikrofräsens (ECF). Durch dieses können Strukturen im µm-Maßstab in Bauteile eingebracht werden, die beispielsweise in der Medizintechnik oder im Formenbau benötigt werden. Die Spannweite der Anwendungsmöglichkeiten des von Rolf Schuster und Viola Kirchner entwickelten Verfahrens reicht von einfachen Loch- oder Düsenstrukturen für Dosiersysteme über feinste Fluidik-Kanäle für die Medizintechnik oder Mikroverzahnungen in der Feinwerktechnik, bis hin zu komplexen Formeinsätzen zur Herstellung spritzgegossener Bauelemente.
Außerdem fertigt das Unternehmen mit der ECF-Technologie Mikrostrukturen in Stähle, Edelstähle und in diverse Metalle und Legierungen im Kundenauftrag.
Derzeit (Stand Mai 2010) beschäftigt die ECMTEC GmbH fünf Mitarbeiter
www.ecmtec.com
Homburg (Saar) 2003 von Dr. Martin Schichtel und Jörg Jodlauk gegründet und im GründerChampion-Wettbewerb 2006 ausgezeichnet, entwickelt und optimiert die Viking Advanced Materials GmbH Materialien für den Großbereich Bau (Außenanlagen und Inneneinrichtungen), indem sie bereits eingeführten Produkten durch deren Veredelung weitere Eigenschaften verleiht, oder neue Systeme auf Basis eines eigenentwickelten Bindemittels aufsetzt.
Das Unternehmen bietet Bindemittel (phosphatisches Bindemittel), Beschichtungsmaterialien (Glasuren, Engoben, Farben) sowie Imprägnierungen (z.B. um Oberflächen sich selbst reinigen zu lassen) an.
Das Unternehmen ist ebenso im Bereich Auftragsentwicklung tätig und begleitet seine Kunden von F&E bis hin zur Integration neuer Produkte in die Fertigung www.va-materials.com
Lorch Die nanocrypt AG wurde 2004 von den Universitäten Stuttgart und Hohenheim ausgegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Verschlüsselungstechnologien in Verbindung mit der Anwendung von nanoskalierten Flüssigkristallen. Auf deren Basis ist es dem Unternehmen beispielsweise gelungen, elektronische Siegel zu entwickeln, die auf verschiedenste Materialien gedruckt werden können. Da Nano-Strukturen nicht technisch nachgeahmt werden können, findet dieses "nanoSeal-Verfahren" Verwendungen in den verschiedensten Bereichen des Produktfälschungsschutzes www.nanocrypt.de
Ludwigshafen Die Schäfer-Additivsysteme GmbH
wurde 2003
gegründet. Das Unternehmen stellt Additivsysteme für Firmen in der Kautschuk-, Kunststoff- und
Schmierstoffindustrie her und beliefert Unternehmen in der pharmazeutischen und chemischen Industrie
mit Feinchemikalien. Plattform der Aktivitäten ist das Technologiezentrum
Ludwigshafen mit seinem Gründerzentrum chem2biz auf dem Werksgelände der BASF SE. Das Unternehmen unterhält enge Forschungsbeziehungen zu Hochschulen und Firmen der chemischen
Industrie. Schwerpunkte der Produktentwicklung sind Additivsysteme und
Katalysatoren auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie die Anwendung
nanotechnologischer Produkte zur Erzeugung neuartiger
Eigenschaftsprofile. Auf dieser Grundlage werden neue
Stabilisatorsysteme etwa für Pflanzenöle, Kunststoffe oder Klebstoffe unter
dem Markenamen "LUBIO" angeboten und erfolgreich im Markt eingesetzt www.schaefer-additivsysteme.de
Saarbrücken die 2000 gegründete und seit 2006 börsennotierte ItN-Nanovation AG, die etwa 40 Mitarbeiter beschäftigt (Stand Januar 2010), entwickelt keramische Produkte wie Filtersysteme und Beschichtungen für industrielle Großabnehmer. Das dafür erforderliche nanoskalige Pulver stellt das Unternehmen selbst her.
Die keramischen Flachmembranen der ItN Nanovation können zur Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung, Nachfiltration sowie zur Trennung von Öl und Wasser eingesetzt werden. Die Beschichtungen finden als Schutz- und Katalyseschichten in Backöfen, Gießereien oder auch in Heizkraftwerken und Müllverbrennungsanlagen Verwendung www.itn-nanovation.com
Schlüchtern - Niederzell Die Natepro Produktions und Vertriebs GmbH
wurde 2006 gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf
Oberflächen-Versiegelungssysteme, die auf den Wirkungsmechanismen der
chemischen Nanotechnologie beruhen. Schmutzabweisende und
Anti-Korrosionsmaterialien für Baustoffe,
Stahl, Aluminium, Edelstahl und Glas stehen dabei im Fordergrund. Das
Unternehmen kooperiert mit Forschungslabors und versteht sich als ein Nano-Kompetenzzentrum, das die Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnolgie einem breiten Publikum aus Industrie, Handel und Handwerk nahebringen will. Zudem setzt sich das Unternehmen für eine langfristige Qualitätssicherung von Nanoprodukten ein und befürwortet die Einführung eines Qualitätssiegels über welches einheitliche Standards auch im Gebiet des Verbraucherschutzes gewährleistet sind www.natepro.com
Stuttgart Die Nascatec Nanoscale Technologies GmbH
wurde im Jahr 2000 als ein spin-off der Universität Kassel gegründet und verlegte 2007 seinen Firmensitz nach Stuttgart. Das Unternehmen stellt Nanomanipulatoren für die Positionierung und Gestaltung
kleinster Partikel her sowie Messnadeln für Rasterkraftmikroskope (Silizium-Cantilever). Aktuell weitet das Unternehmen seine Aktivitäten im Gebiet der anorganischen Nanoanalytik auf die Anwendungsfelder organischer Oberflächen in den Lebenswissenschaften aus www.nascatec.com
Zweibrücken Die 2003 gegründete
EPG AG (Engineered nanoProducts Germany) konzentriert sich auf die Wertschöpfungskette der chemischen Nano- und Sol-Gel-Technik. Das wichtigste Geschäftsfeld bilden Nanotechnologien für Hightech-Oberflächen auf Metallbauteilen, unter anderem des Automobilbaus, von Elektrogeräten und der Lebensmitteltechnik.
Weitere Geschäftsfelder umfassen hygienische Oberflächen auf Metall und Kunststoff, neuartige optische Bauteile sowie Materialien zur Verbesserung der Erdöl- und Gasgewinnung.
EPG verfügt über ein umfassendes Schutzrechts-Portfolio im Bereich Nano- und Sol-Gel-Technologie. Das Unternehmen bietet die kundenspezifische Entwicklung und Fertigung hochwertiger Nanoprodukte an und bringt in der eigenen qualitätsgesicherten Großserienproduktion im Auftrag von Industriekunden Oberflächen auf Bauteile auf. Die Metallbeschichtungen werden zwar unter Einsatz von Werkstoffen mit Nanostrukturen durchgeführt. Die Endprodukte – im Ofen gesintert und nunmehr mit einer glasartigen Oberfläche versehen – enthalten jedoch keine Nanostrukturen mehr.
Für die eigene Großserienproduktion von Oberflächen betreibt die EPG in Henriville, Lothringen, eine Produktionsstätte, in der mit automatisierter Nassbeschichtung per Industrieroboter hohe Stückzahlen erreicht werden.
Zu den Kunden der EPG zählen mittelständische und große Unternehmen in Deutschland und Europa und Technologiekonzerne in Japan.
Die EPG AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet (Entry Standard). Sie beschäftigt derzeit (Juni 2010) über 30 Mitarbeiter www.e-p-g.dewird fortgeführt...
